Tiefkühlkräuter FTW!

An praktisch jede Speise außer Spaghetti Carbonara gehören ein paar Kräuter. Entweder “stand-alone” als Petersilie, Schnittlauch, Dill und Co. Oder im Gemisch als Italienische Kräuter, Kräuter der Provence oder Fines Herbes. Wenn man nach Rezept kocht, steht es meist gleich dabei, aber man darf auch experimentieren.

Man kann Kräuter und Kräutermischungen als Trockenprodukte aus dem Gewürzregal kaufen. Das Problem: Die trockenen Kräuter entwickeln praktisch kein Aroma. Ganz fies sind getrocknete Petersilie und getrockneter Schnittlauch, Italienische Kräuter hingegen sind durchaus brauchbar. Tipp: die meisten Kräuter bzw. deren Aromen sind lipophil, d.h. fettlöslich. Daher — wenn man schon Trockenkräuter nehmen muss — sollte man diese vor der Verwendung mit etwas Öl (vorzugsweise Olivenöl) mischen, so dass die verbliebenen Aroma-Bestandteile sich halbwegs entfalten können.

Besser als Trockenkräuter, die oft höchstens als Farbtupfer zu gebrauchen sind, sind natürlich knackfrische Kräuter vom Markt oder vom türkischen Gemüsehändler um die Ecke. Aaaaber: Wer hat schon Lust, die Kräuter zu lagern und dann auch noch zu schnippeln? Keiner. Daher gibt es eine gute Alternative zu frischen Kräutern: Viele Supermärkte bieten mittlerweile Kräuter und Kräutermischungen tiefgekühlt an. Das Aroma kommt zwar nicht ganz an die frischen Kräuter heran, aber dafür sind Lagerung und Verwendung um Längen einfacher.

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