Die Pizzaserie, Teil 1 - Pizzateig: preiswert, vielseitig und (relativ) einfach
Bevor wir uns der Zubereitung widmen, ein kleines Rechenexempel: Ein Kilo Mehl kostet ca. 80 Cent, ein Würfel Hefe ca. 19 Cent. Wasser, Salz und vielleicht sogar Olivenöl sollte man im Haushalt haben. Somit bekommt man für weniger als einen Euro eine große Schüssel mit vielseitig verwendbarem Teig.
Zubereitung
Einen Pizzateig zuzubereiten, ist eigentlich ganz einfach: Man nehme eine große(!!!) Rührschüssel, und befülle sie mit 1 kg Mehl, 450 ml sehr kaltem Wasser. In weiteren 50 ml des Wassers löst man einen Würfel frische Hefe und einen Teelöffel Salz und gibt diese Mischung ebenfalls in die Schüssel. Statt eines Sahnehäubchens gibt man in die Schüssel schließlich ein gutes Pintchen Olivenöl. Aus diesen Zutaten wird nun eine Pampe namens Teig zubereitet. Dazu nimmt man ein Handrührgerät, bestückt mit Teighaken, und rührt den Inhalt der Schüssel erst langsam, dann immer schneller werdend durch.
Sobald der Teig eine homogene Masse ist, kann man sehen, ob er zu dünn oder zu dick ist: Wenn man einen Finger hineinsteckt, muss der Teig daran klebenbleiben, er darf aber nicht suppig oder schleimig sein, man muss ihn ziehen und reißen können. Ist der Teig zu dünn, kommt etwas Mehl dazu; ist er zu dick, dann natürlich etwas Wasser. Irgendwann hat man einen schönen Teig — alles eine Frage der Zeit. Hat der Teig endlich die richtige Konsistenz, deckt man ihn mit einem Küchenhandtuch ab und stellt ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.
Was geht?
Was kann man mit dem Teig nun machen? Zunächst muss man ihn portionieren. Ach ja, und vorher aus dem Kühlschrank holen. So, der mittlerweile gut aufgegangene Teig steht nun vor uns. Wir räumen noch schnell den Tisch komplett ab, wischen ihn sauber und streuen ein Häufchen Mehl in die Mitte. Mit frisch gewaschenen Händen (bzw. einer davon) greifen wir nun mutig in den Teig hinein und ziehen einen Batzen hinaus. Der Batzen wird sich zur Wurst ziehen, aber wir haben in der anderen Hand ein Messer und schneiden die Wurst am unteren Ende ab. Das sollte uns einen Teigklumpen ungefähr von der größe einer großen Apfelsine geben; für Freunde anderer Größenrelationen: etwa Körbchengröße B. Den Batzen formen wir grob zu einer Kugel und mehlen ihn in in unserem Mehlhäufchen von allen Seiten schön ein. Es ist darauf zu achten, dass der Klumpen immer möglichst rund bleibt, dann hat man später weniger Probleme, auch die Pizza rund zu bekommen. Das klingt alles sehr aufwändig, ist aber fix gemacht.
Nix gegessen, viel gelernt
Tchja, nun haben wir immer noch nichts Essbares. Was man mit den Teigbällchen macht, kommt in den nächsten Artikeln. Es wird auf jeden Fall lecker –uns erwarten gefüllte Pizzabrötchen, Tipps und Tricks für eine richtig gute Pizza sowie einige Pizza-Spezialitäten, darunter ein Rezept des Hallo-Pizza-Renners “Pizza Poncho”.
Als Resümee dieses Artikels halten wir fest: Nix gegessen, aber viel gelernt.

Kommentar schreiben
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.